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Vollkeramik: Ästhetik und Präzision werden Wirklichkeit

Der Traum vieler Patienten und Behandler ist die vollständige metallfreie Wiederherstellung verloren gegangener Zahnstrukturen mittels Vollkeramikversorgungen.

 


Ohne die lichtblockierenden Metallgerüste, die auch im Bereich der Bioverträglichkeit und Kosten erhebliche Nachteile haben können, sind ästhetisch wundervolle, die Natur (fast) perfekt nachahmende Kronen und Brücken herstellbar. Dies ist allerdings nicht so einfach, wie es manchmal gerne dargestellt wird.

Zirkonoxidkeramik
40-jährige Patientin mit 5 Frontzahnkronen aus Zirkonoxidkeramik

Keramiken sind sehr empfindliche Gerüstwerkstoffe und gerade die sehr ästhetischen Glaskeramiken, die vor allem für Frontzahnkronen, Teilkronen, Inlays und Klebebrücken verwendet werden, sind nicht so stabil. Für Brücken und den Seitenzahnbereich kommen daher nur die so genannten Oxidkeramiken in Frage. Diese wiederum sind etwas weniger lichtdurchlässig und erfordern daher viel Wissen um die Werkstoffkunde und große klinische Erfahrung, um eine ansprechende Ästhetik zu erreichen. Weiterhin können diese Materialien nur mit speziellen Fräsmaschinen bearbeitet werden. Die meisten dieser Maschinen weisen allerdings deutliche Limitationen auf. So können Brücken ab einer gewissen Höhe und Spanne nicht mehr hergestellt werden.

Vollkeramik Brückengerüst
Brückengerüst aus Vollkeramik mit
25 mm Höhe. In normaler Fräsmaschine
nicht herstellbar.




Außerdem sind sie mit der für Glaskeramik üblichen Klebetechnik nicht sinnvoll zu befestigen. Inlays, Teilkronen und Klebebrücken waren also mit Zirkonoxid bisher nicht machbar. Bei bestimmten anatomischen Situationen musste daher bisher auf teure und nicht ästhetische Metallgerüste oder die nicht so stabilen Glaskeramiken zurückgegriffen werden. Um ästhetisch anspruchsvolle Versorgungen zu erstellen, müssen die Gerüstkappen sehr dünn sein. Viele Fräsmaschinen sind aber nicht präzise genug, dies zu erreichen.

"Baukastenprinzip" zur Erstellung großspanniger Gerüste mit Keramiklot:


Nach vielen Jahren der Entwicklung ist es nun möglich, durch die Verwendung eines weltweit einzigartigen Keramiklotes einzelne kleinere Einheiten zu einer großen Brücke zusammenzufügen.

Vollkeramik implantatgetragenes Gerüst
Fertig verblendetes Gerüst,
implantatgetragen
Das Lot kann aber noch mehr: Die Beschichtung der Innenseite von Zirkonoxidgerüsten führt dazu, dass diese nun mittels einer speziellen Technik dauerhaft mit dem Zahn verklebt werden können. Inlays, Teilkronen, Klebebrücken und kieferorthopädische Retainer können nun weltweit erstmalig mit dieser Technik eingegliedert  werden. Langzeituntersuchungen gibt es aber noch nicht. Durch die zusätzliche Anwendung einer der momentan modernsten CNC-Hochgeschwindigkeits-Präzisionsfräsmaschinen überhaupt können wir eine sehr hohe Präzision der Gerüste erreichen.

 


Hoch präzise Zirkonoxidgerüste mittels CNC-Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine hergestellt. Extrem genaue und dünne Kronenränder für eine gute Passung und Ästhetik