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Implantation: Implantate als Zahnersatz

Die Implantation bezeichnet das Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik in den Kieferknochen. Dieses Verfahren hat sich seit den grundlegenden Untersuchungen durch den schwedischen Anatomen Per Ingvar Brånemark vor ca. 40 Jahren millionenfach bewährt.

 


Kurzinfo

Was passiert bei einer Implantation?

  • Mit Lokalanästhesie oder in Vollnarkose wird der zahnlose Kieferknochen dargestellt und ein passgenauer Bohrschacht angelegt
  • In das Loch wird ein Implantat als künstliche Zahnwurzel eingedreht
  • Die Einheilzeit beträgt ca. 2 bis 4 Monate
Eine Implantation ist aber nicht automatisch die bessere Wahl. Erst, wenn eine Zahnerhaltung auch durch modernste Methoden nicht mehr möglich ist, sollte ein Zahn entfernt und durch ein Implantat ersetzt werden. Eine sorgfältige Diagnose und strenge Indikationsstellung sichert, wie immer in der Medizin, den Erfolg.

Eine Implantation in unserer Praxis folgt klar gegliederten OP-Protokollen. Besonderen Wert legen wir auf eine minimalinvasive, atraumatische OP-Methode und das Setzen der Implantate an prothetisch korrekter Position für eine gute Ästhetik und Funktion unter größtmöglicher Annäherung an die ursprünglichen biologisch/anatomischen Verhältnisse.



Wann ist eine Implantation sinnvoll?


Die besonderen Vorteile einer Implantation kommen dann zum Tragen, wenn folgende Behandlungsalternativen vermieden werden können:
  1. Das Beschleifen gesunder Zähne zur Aufnahme einer Brücke
  2. Das Eingliedern einer den Gaumen bedeckenden Totalprothese im Oberkiefer
  3. Das Eingliedern einer Totalprothese im Unterkiefer ohne ausreichenden Halt
  4. Das Eingliedern von schaukelnden Teleskop- oder Klammerprothesen
Oft reichen wenige Implantate an statisch günstiger Stelle aus, um ein ästhetisch und funktionell gutes Ergebnis zu erreichen.


Sinnvolle Pfeilervermehrung mit wenigen Implantaten an statisch günstiger Stelle. Vollkeramik-Galvano-Konus-System

Frontzahnkronen
Frontzahnkronen auf Implantaten gehören zu den anspruchsvollsten Versorgungen. Hier sehen Sie eine Vollkeramikkrone auf einem Vollkeramikaufbau mit einer perfekten Ästhetik nach 3 Jahren

Wichtig ist das frühzeitige Setzen der Implantate nach Zahnverlust (spätestens nach 10 Wochen). So kann unerwünschter Knochenverlust in den meisten Fällen vermieden werden. Der Patient sollte bereits vor der Zahnentfernung über die mögliche Implantation informiert sein. Um dies zu erreichen, stimmen wir uns mit den Überweiserpraxen eng ab. Gemeinsam mit Ihrem Hauszahnarzt und Ihnen legen wir den optimalen Implantationstermin fest.